Geschichte

Der Salamander Mitbegründer und österreichische Konsul Max Levi lies sich in den frühen 1920er Jahren im Stuttgarter Norden eine Villa als neuen Familiensitz erbauen. Als er 1925 verstarb war die Villa gerade fertig gebaut.

Nachdem die jüdische Familie Levi nach der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten 1937 fliehen musste, diente die Villa nach dem II. Weltkrieg den Amerikanern für die Jugendbetreuung und war viele Jahre danach in Besitz des Landes Baden-Württemberg. Bis Ende 2004 wurde die Villa Levi als Fachhochschule für Bibliothekarswesen genutzt.

Die von den Stuttgarter Architekten Hugo Schlösser und Johann Weirether entworfene Stadtvilla gilt als eines der wichtigsten noch existierenden Beispiele für die Villenarchitektur dieser Epoche. Das großzügige Anwesen am Stuttgarter Killesberg, in unmittelbarer Nähe zum Bismarckturm passt mit seinem herrschaftlichen, zweiflügligen Bau und dem einfassenden Park auch heute noch in diesen Stadtteil.

In jahrelanger Planung und unter Berücksichtigung der teilweise noch erhalten gewesenen originalen Innenausstattung, wurde die Villa in den letzten Jahren mit viel Liebe zum Detail restauriert und hat ihren herrschaftlichen Charakter zurückbekommen, ohne dabei aktuelle Anforderungen zu missen.